Grillen ohne Reue
Grillen und Barbecue - schon beim Lesen dieser Worte hat Jeder den Duft von Gebrutzeltem unter freiem Himmel in der Nase. Was das Grillen neben dem einmaligen Aroma zum Partyknüller werden lässt: Das Grillgut gart zum Vergleich zu Gekochtem oder Gebratenen schnell durch. Es ist dank der Oberflächentemperaturen von 180 bis 300 Grad ruckzuck fertig und bleibt innen saftig. Ein wahrer Gaumenschmaus!
Achten Sie auf geprüfte Grillgeräte!
Dennoch hat in der Vergangenheit so manche Schlagzeile dem Grill-Freund den Appeit verdorben. So entstehen beim Grillen Krebs erregende Stoffe wie Nitrosamine und Benzpyren. Um das nächste Barbecue nicht wieder zum gesundheitsgefährlichen Happening werden zu lassen, sollten Sie schon beim Kauf des Grills auf geprüfte Geräte zurückgreifen. Mit unseren Grillgeräten bildet sich kein Benzpyren-haltiger und damit kein krebserrender Rauch.
Die besonders beliebte Kruste des Grillguts (zum Beispiel beim grillen über Kohle) enthält Benzpyren-Mengen von 5,8 bis 8,0 Mikorgramm pro Kilogramnm Fleisch. Das entspricht dem Rauch von rund 600 Zigaretten. Deshalb: Verzichten Sie auf das Bespritzen des Grillguts mit Bier und dem ständigen Marinieren. Es genügt, wenn Fleisch und Fisch kurz vor dem Ende der Grillzeiit noch einmal frischen Kräutern gewürzt werden.
Ohne Salz grillt es sich gesünder
Grillen Sie kein gepökeltes Grillgut. Das im Nitritpökelsalz enthaltende Nitrit verbindet sich unter Hitze mit dem im Fleisch enthaltenenen Eiweiß zu Krebserregenden Nitrosaminen. Kalb- und Wildfleisch gehören ebenfalls nicht auf den Rost - allerdings nicht aus gesundheitlichen, sondern geschmacklichen Gründen. Es trocknet aus und verliert an Geschmack. Achten Sie darauf, dass Sie vor allem Schweinefleisch und Geflügel gut durchgaren - so werden eventuell vorhandene Krankheitserreger abgetötet.
Und hier noch ein paar Tipps:
- Stellen Sie den Griller auf ebenem Boden und nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Schilfmatten, Holzkonstruktionen, Gartenmöbel mit Sitzpolster etc.) auf. Lassen Sie den Griller nie unbeaufsichtigt und schützen Sie ihn vor Wind.
- Das Grillgut (mageres Fleisch & Würste, Fisch, Champignons, Kartoffeln, Maiskolben etc.) muss frisch sein. Geräuchertes oder gepökeltes Fleisch sollte nicht gegrillt werden, da sich aus dem darin enthaltenen Nitritpökelsalz gesundheitsgefährdende Nitrosamine bilden können. Tiefgefrorenes hat auf dem Griller nichts verloren.
- Verwenden Sie, wenn Sie außer Haus grillen, zum Transport der Lebensmittel eine Kühltasche.
- Verwenden Sie zum Wenden ein Grillbesteck.
- Verwenden Sie zum Herstellen von Soßen fettarmes, cremig gerührtes Naturjoghurt als Grundlage und nur wenig Mayonnaise oder Sauerrahm.
